Sonntag, 31. Mai 2009

Samstag, 30. Mai 2009

Frohe Pfingsttage und schöne Ausflüge wünscht Ihnen...


... Ihr Rommelsbacher BILDERTANZ-Team. Unser Foto aus den 50er Jahren zeigt Lisa Thumm aus einer Zeit, als es noch keinen Helmzwang kannte.
Bildertanz-Foto: Familie Leitenberger

Freitag, 29. Mai 2009

Rommelsbach 1867: Aus der Beschreibung des Oberamts Tübingen (VII)


Siesta in Rommelsbach
Bildertanz-Foto: Sammlung Martin Neuscheler

»Die durchaus zweimähdigen Wiesen ertragen gutes Futter, das jedoch für den namhaften Viehstand nicht zureicht, daher neben einem beträchtlichen Futterkräuteranbau noch Futter zugekauft werden muß.
Von großer Bedeutung ist die Obstzucht, zu deren Beaufsichtigung ein besonderer Baumwart aufgestellt ist; das Obst gedeiht sehr gerne und erlaubt in günstigen Jahrgängen einen Verkauf von etwa 1500 Simri. Man pflanzt vorzugsweise Luiken, Fleiner, Reinetten, Brunnäpfel, Brantbirnen, Knausbirnen, Palmischbirnen, Träublesbirnen und Zwetschgen.«

Bildertanz-Quelle: Beschreibung des Oberamts Tübingen, 1867, Herausgeber: Königlich statistisch-topographisches Bureau, Seite 458

Teil I/ Teil II/ Teil III/ Teil IV/ Teil V/Teil VI/ Teil VII/ Teil VIII/ Teil IX/ Teil X/ Teil XI/

Donnerstag, 28. Mai 2009

Als den Rommelsbachern einmal richtig wohl ums Herz war...

Endlich geschafft, wenngleich nicht in der gewünschten Bildqualität: Der Kanon "Oh, wie wohl ist mir am Abend"... Gesungen am 16.5.2009 in der Alten Festhalle

Rommelsbach 1867: Aus der Beschreibung des Oberamts Tübingen (VI)


Auf dem Feld. Bildertanz-Foto: Sammlung Martin Neuscheler

»Die Landwirtschaft wird sehr fleißig und rationell; verbesserte Ackergeräte, wie Brabanter und Suppinger Pflüge, eiserne Eggen, Walzen, Repsämaschinen, einzelne Joche, haben längst Eingang gefunden. Von den Getreidefrüchten baut man hauptsächlich Dinkel, Gerste und Haber; von denselben werden über den eigenen Bedarf jährlich 200 Scheffel auf der Schranne in Reutlingen abgesetzt. Neben den gewöhnlichen Brachgewächsen kommen noch Reps, Flachs, Hanf und in neueren Zeiten noch Hopfen zum Anbau. Flachs und Hanf werden in größerer Ausdehnung gebaut und wegen ihrer Güte auf Jahrmärkten in Urach mit bedeutendem Erlös abgesetzt.«

Bildertanz-Quelle: Beschreibung des Oberamts Tübingen, 1867, Herausgeber: Königlich statistisch-topographisches Bureau, Seite 458

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Mittwoch, 27. Mai 2009

Rommelsbach 1867: Aus der Beschreibung des Oberamts Tübingen (V)



Es ist bald wieder Zeit zum Heuen. Familie Thumm mit ihrem Porsche vor 50 Jahren.
Bildertanz-Foto: Helmut Thumm

»Die Vermögensverhältnisse der meisten Einwohner sind gut; der begüterte Bürger besutzt 32, der Mittelmann 15 und der unbemittelte 1 Morgen neben dem Genuß von Allmandtheilen, Gemeindeunterstützung genießt gegenwärtig Niemand im Orte.
Das Klima ist mild und gestattet auch den Anbau feinerer Gewächse; Hagelschlag kam seit 40 Jahren nicht mehr vor.
Die nicht große, größtentheils ebene Markung hat einen fruchtbaren Boden, der zu 2/3 auf einem leichten Lehm. Zu 1/3 auf einem etwas schweren Thon besteht und dessen Ertrag durch kräftige Düngung (Stalldünger, Jauche, Gips, Kompost, Asche) gesteigert wird.«

Bildertanz-Quelle: Beschreibung des Oberamts Tübingen, 1867, Herausgeber: Königlich statistisch-topographisches Bureau, Seite 458

Dienstag, 26. Mai 2009

BILDERTANZ in Rommelsbach: "Oh, wie wohl ist mir am Abend" DER KANON

Am Abend des 16. Mai 2009 stimmten rund 200 Rommelsbacher unter Leitung von Hermann Beck in den Kanon "Oh, wie wohl.." ein. Es war ein wunderschöner Augenblick für alle...

Leider ist es mir bislang nicht gelungen, den Film zu diesem Text hochzuladen. Versuche es weiter.

Rommelsbach 1867: Aus der Beschreibung des Oberamts Tübingen (IV)


"Kräftiger, gesunder Menschenschlag"
Bildertanz-Quelle: Sammlung Martin Neuscheler

»Steinerne Brücken befinden sich auf der Metzinger, Reutlinger und Sickenhauser Straße; ihre Unterhaltung hat die Gemeinde, Die Einwohner, fleißige, sparsame und geordnete Leute, sind ein kräftiger, gesunder Menschenschlag und erreichen nicht selten ein hohes Alter; gegenwärtig leben leben sechs über 80 Jahre alte Personen im Ort, von denen die älteste 89 ½ Jahre zählt. Die alte kleidsame Volkstracht weicht leider nach und nach auch hier der städtischen.
Haupterwerbsquellen sind Feldbau, Obstbau und Viehzucht; die auf der Markung befindliche Liaskalksteinbrüche, welche Straßenmaterial liefern, sind von wenig Bedeutung; dagegen bietet die nahe Stadt Reutlingen viele Gelegenheit zu Arbeit und Verdienst.
Unter den Gewerben sind Maurer und Schreiner am stärksten vertreten und arbeiten auch nach außen, ferner befinden sich zwei Blasbalgmacher hier, die beträchtliche Geschäfte machen: zwei Schildwirtschaften und drei Kramläden bestehen.«

Fortsetzung folgt
Bildertanz-Quelle: Beschreibung des Oberamts Tübingen, 1867, Herausgeber: Königlich statistisch-topographisches Bureau, Seite 458

Teil I/ Teil II/ Teil III/ Teil IV/ Teil V/Teil VI/ Teil VII/ Teil VIII/ Teil IX/ Teil X/ Teil XI/

Montag, 25. Mai 2009

Rommelsbach 1867: Aus der Beschreibung des Oberamts Tübingen (III)


Das Rathaus, in dem früher auch die Schule war, noch verputzt wie im Originalzustand.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Jakob Futter

»Schul- und Rathaus sind in einem 1840 erbauten, sehr ansehnlichen vierstöckigen Gebäude vereinigt, das außer den Gelassen für den Gemeinderath zwei Lehrzimmer, die sehr freundliche Wohnung des Schulmeisters, sowie im untern Stock Räume für das Gemeindebackhaus und die Gemeindedörre enthält. An der Schuleist ein Schulmeister und ein Lehrgehilfe angestellt.
Vortreffliches Trinkwasser liefern im Überfluß ein laufender und acht Pumpbrunnen, ersterer wird in hölzernen Deucheln hergeleitet; auch außerhalb des Ortes ist die Markung quellenreich und es lassen sich mit Leichtigkeit Brunnen graben.
An östlichem Ende des Ortes besteht eine große Wette.
Vicinalstraße führen von hier nach Oferdingen, Metzingen, Reutlingen. Altenburg und Sickenhausen. Die Entfernung von der nächsten Eisenbahnstation Betzingen beträgt 1 Stunde, bis nach Reutlingen 1 1/8 Stunde.«


Bildertanz-Quelle: Beschreibung des Oberamts Tübingen, 1867, Herausgeber: Königlich statistisch-topgraphisches Bureau, Seite 458

Teil I/ Teil II/ Teil III/ Teil IV/ Teil V/Teil VI/ Teil VII/ Teil VIII/ Teil IX/ Teil X/ Teil XI/

Sonntag, 24. Mai 2009

Rommelsbach 1867: Aus der Beschreibung des Oberamts Tübingen (II)


Martin-Luther-Kirche vor 30 Jahren: Jubiläum zum 150jährigen Bestehen. Bildertanz-Foto: Jakob Futter

»Die geräumige, im neuen Rundbogenstil gehaltene Kirche steht mitten im Dorf auf hoher Terrasse, ward 1827 ganz aus Stein nach dem Entwurfe des Oberbauraths Groß auf Gemeindekosten erbaut und bildet einen weiten rechteckigen Raum mit östlich eingebautem Thurme. Im flachgedeckten Innern laufen rings Emporen hin und das Gebäude macht außen und innen weniger den Eindruck einer Kirche, als den eines freundlichen Betsaales; außer einer schönen Orgel und den Bildern Luthers und Melanchthons enthält es nichts bemerkenswertes. Der Thurm ist gegen oben von Holz und mit platten vierseitigen bedeckt, von seinen zwei Glocken hat die größere die Umschrift: goß mich Christian Ginther 1739 zu Köningsbronn, die kleinere: benedictum sit nomen Domini. Vivos voco, mortuos plango. Georg Christian Schmelz goß mich in Biberach, sodann folgt das Relief des h. Georg und die weitere Aufschrift: Zum Andenken der Stifterin von der Glocke Anna Barbara Raiser 1817. Die Baulast ruht auf der Gemeinde.
Der neue, 1880 östlich am Ort angelegte Begräbnißplatz hat eine schöne Lage, bedarf aber der Trockenlegung.«
Bildertanz-Quelle: Beschreibung des Oberamts Tübingen, 1867, Herausgeber: Königlich statistisch-topgraphisches Bureau, Seite 457
Teil I/ Teil II/ Teil III/ Teil IV/ Teil V/Teil VI/ Teil VII/ Teil VIII/ Teil IX/ Teil X/ Teil XI/Teil XII

Samstag, 23. Mai 2009

Rommelsbach 1867: Aus der Beschreibung des Oberamts Tübingen (I)


Rommelsbach
Gemeinde III. Klasse mit 675 Einwohnern, worunther 3 Kath – Ev. Pfarrei, die Kath. sind nach Tübingen eingepfarrt. 3 St. Östlich von Tübingen gelegen

»Der sehr freundliche, nicht große Ort liegt auf der südlich vom Neckarthal sich erhebenden Hochfläche und zwar an dem warmen und von Winden geschützten Südabhangeeines flachen, westlich ziehenden Seitenthälchens des Wiesenbachthales. Vom Dorfe selbst , wie auch von der nördlich gelegenen Höhe aus, z.B. auf der Oferdinger Straße, hat man eine herrliche Aussicht an die ganze Alb. Die stattlichen, oft malerischen, von Reben umrankten Bauernhäuser stehen ziemlich zerstreut an den reinlichen gekandelten Straßen und werden wohltuend unterbrochen von schönen Blumengärten und hohen schattigen Obstbaumgruppen, die von den rings den Ort umgebenden Obstbaumwiesen bis an die Straßen herantreten. Auch sind die meisten Häuser mit Blumenbrettern freundlich verziert.«
Bildertanz-Quelle: Beschreibung des Oberamts Tübingen, 1867, Herausgeber: Königlich statistisch-topgraphisches Bureau, Seite 457

Freitag, 22. Mai 2009

Würde man heute noch dieses Haus abreißen...


Haus Wetzel in Rommelsbach. Mit seinen Schindeln ein Prachtstück. Wäre daraus nicht ein wunderschönes Heimatmuseum geworden? Die Geschichte wollte es anders. Aus einem Dorf wurde mit der Eingemeindung ein Stadtteil. Dass dies vielen Rommelsbachern nicht gefällt, wurde am Heimatfilmabend deutlich. Vielen Dank übrigens an den Gemeinderat, der Ihrem Mister Bildertanz eine "Beschreinung des Oberamts Tübingen" aus dem Jahre 1867 überreichte. Es ist eine wahre Fundgrube. Wir werden daraus zitieren. Nochmals Danke für den schönen Abend. Ihr Raimund Vollmer
Bildertanz-Quelle: Hermann Beck

Donnerstag, 21. Mai 2009

Auch die Kreissparkasse ist am Ort vertreten ...

... anstelle des ehemaligen Hauses Braun in der Egertstraße.
Welches abgebrochen und durch ein modernes Bankgebäude ersetzt wurde.

Das nächste Bild zeigt die Bank im Rohbau.

Auf dem dritten Bild ist noch eine gelbe Telefonzelle zu sehen.
Beim Bildertanzabend war sie Gegenstand der Quizfrage: Ab wann gab es in Rommelsbach das erste öffentliche Telefon?
Die richtige Antwort lautete: ab 1965

Fotos: Jakob Futter


Mittwoch, 20. Mai 2009

Als es noch eine Genossenschaftsbank gab ..

.. in Rommelsbach. Der Vorläufer der Raiffeisenbank und der heutigen Volksbank.
Auf dem Gelände der heutigen Volksbank stehen die beiden Personen.

Der linke ist der spätere langjährige Raiffeisenbankvorstand Fritz Knecht.

Die Aufnahme stammt vermutlich unmittelbar vor dem Baubeginn. Links im Bild ist eine Planierraupenschaufel zu erkennen.

Erwähnenswert ist auch das blaue Goggomobil auf der Straße.

Foto: Jakob Futter

Dienstag, 19. Mai 2009

Blick auf Rommelsbach mit der Achalm im Hintergrund

Der Standort des Fotografen dürfte vom Blickwinkel her beim heutigen Bildungszentrum Nord gewesen sein.









Foto: Fam. Martin Neuscheler

Montag, 18. Mai 2009

Schachtbauwerk kurz vor dem Kreisverkehr gesetzt ..

.. am Freitag, 15.Mai 2009, wurde um 08.00 Uhr das 34 Tonnen schwere Fertigteil mit einem Kranwagen von einem Tieflader gehievt und in die vorbereitete Grube vor dem Kreisverkehr in der Rommelsbacher Mitte gesetzt.
Die Mannen der ausführenden Baufirma leisteten "Millimeterarbeit".
Das Schachtbauwerk kam über Nacht von Schweinfurt her mittels Schwertransport. Kurz nachdem das Fertigteil an Ort und Stelle war, wurde der nochmals 10 Tonnen schwere Schachtdeckel fachgerecht draufgesetzt - nach ca. 45 Minuten war das "Schauspiel" vorbei.
Fotos: Leitenberger









Sonntag, 17. Mai 2009

BILDERTANZ in Rommelsbach: Plötzlich sangen alle...

"Oh, wie wohl ist mir am Abend" - und zwar schöner als "mancher Gesangsverein", befand ein junger Teilnehmer, der auf den strengen Blick seiner Umgegbung reagierte und erklärte, dass er damit ausdrücklich nicht den Rommelsbacher "Sängerkranz" meinte. Rund 200 junge und ältere Rommelsbacher waren auf Einladung des Gemeinderates zu diesem heiteren Bildertanz-Abend gekommen. MEHR LESEN SIE HIER.

Samstag, 16. Mai 2009

NICHT VERGESSEN: HEUTE IST HEIMATFILMABEND...


... in der Alten Festhalle. Einlass aber 19.00 Uhr (Beginn: 19.30 Uhr).
Sehen Sie noch einmal ROMMELSBACH VOR DER EINGEMEINDUNG.
Der Gemeinderat lädt ein zum BILDERTANZ.
DAS PROGRAMM:
19.30 Uhr: Begrüßung (Bürgermeister Siegfried Thumm)
19.35 Uhr: DIE LETZTEN TAGE VON ROMMELSBACH
Ein Film von Hermann Beck, 1974
20.15 Uhr Pause
20.45 Uhr Das Ende der Straßenbahn
Ein Film von Andreas Frey, Eberhard Hohloch und Leopold Müller (1970-1974)
21.00 Uhr Der Ausflug
Ein Kurzfilm von Andreas Frey über eine weite Reise der Gemeindeverwaltung Rommelsbach auf die andere Seite des Neckars
21.10 Uhr DER GROSSE PREIS - Ein Quiz mit viel Biss
21.30 Uhr Der Staffelllauf von 1972 (Andreas Frey)
21,35 Uhr 150 Jahre Martin-Luther-Kirche (Hermann Beck)
21.40 Uhr Das Kindergartenfest von 1972 (Andreas Frey)
Moderation: Raimund Vollmer
Initiatoren: Georg Leitenberger/Raimund Vollmer

Freitag, 15. Mai 2009

Unvergessen: Die Linde


Im Herbst soll sie wieder eine Nachfolgerin bekommen....
Bildertanz-Foto: Jakob Futter

EXKLUSIV: KNIEBISSTRASSE IST WIEDER FREI

Seit heute ist die Kniebisstraße, die anderthalb Jahre lang Reutlingens Nordraum von Rommelsbach trennte, wieder geöffnet. Dies erfuhr gestern Abend Ihr Bildertanz aus erster Hand vom Rommelsbacher Bezirksgemeinderate - bei der Vorstellung des Programms für den morgigen Filmabend in der Alten Festhalle. Übrigens: Deutlich zu spüren war bei den Ratsmitgliedern die Vorfreude auf diesen Abend. Plötzlich war alle "dicke Luft" des Wahlkampfes weg, als die im Ratssaal die Filme, die am Samstag gezeigt werden, über die Leinwand huschten.
Und Ihren Mr. Bildertanz hielt es heute Nacht nicht länger. Er wachte in Allerherrgottsfrühe auf, um Ihnen diese Nachricht zu schreiben. Gute Fahrt.
Übrigens: In nichtöffentlicher Sitzung beschloss der Rommelsbacher Bezirksgemeinderat, dass der Feldweg zwischen Reutlingen und Rommelsbach, der in der Zeit der Vollsperrung vielen Bürgern der beiden Dörfern als Abkürzung diente, auf Wunsch Ihres Mr. Bildertanzes in "Weg der Freundschaft zwischen Altenburg und Reutlingen" umbenannt wird. (Spässle gemacht, alles andere ist wahr.)

Donnerstag, 14. Mai 2009

... es sind noch mehr unterwegs...

















... allerdings auch nicht zum Bildertanz.

Rommelsbacher auf dem Weg zum BILDERTANZ...


... zeigt dieses Foto nicht. Aber der Gemeinderat, der am Samstag in die Alte Festhalle zum BILDERTANZ einlädt, würde sich schon sehr freuen, wenn diese kostenlose Veranstaltung viele alte, neue und junge Rommelsbacher anlockt. Beginn ist 19.00 Uhr. Was genau gezeigt wird, wie das Programm aussehen wird, wird übrigens heute Abend im Rathaus goutiert.
Wer uns sagen kann, was und wen aus welcher Zeit wie auf unserem Foto sehen, der sei ganz besonders herzlich begrüßt an diesem heiteren Filmabend mit viel Rummel umd Rommelsbach.
Bildertanz-Quelle: Willi Raiser

Mittwoch, 13. Mai 2009

Ein ganz anderes Bild von der Martin-Luther-Kirche ist


... dies, das wir im Album der Reutlinger Familie Eberwein gefunden haben.
Bildertanz-Quelle: Familie Eberwein

Dienstag, 12. Mai 2009

Montag, 11. Mai 2009

Blick Richtung Altenburg ...


.. vom Gebäude Darrenstr. 14 aus auf die heutige Kniebisstr.

In der Bildmitte ist die Firma Vogel zu erkennen.
Früher wurden in der dortigen Schlosserei nach dem Umzug von der Egertstr./Erlenmooser Str. von Robert Vogel Schiffe gebaut.

Heute befindet sich auf dem Areal die Tankstelle Sulz. Die Firma Vogel ist ein weiteres Mal umgezogen - ins Neckartal bei Altenburg

Foto: Sammlung Leitenberger

Sonntag, 10. Mai 2009

20er Feier anno 1926


Hier ist der Jahrgang 1906 abgelichtet anlässlich seiner 20-iger Feier.

Der dritte Mann von rechts ist Gottlieb Raiser
(Vater von Willi Raiser)



Foto: Willi Raiser

Gestern und Heute ..... und anno dazumal...

.... als Ferdinand Vogel seine ersten Schiffe und Schwimm-Ponton in seiner Schlosserei baute.


Hier ein paar Bilder, wie`s in den 20ger Jahren in der jetzigen Bäckerei Schmid ausgesehen hat.


































Abtransport eines der ersten Schwimm-Ponton zu einem nahegelegenen Baggersee.
Am Hausende unter der kleinen Gaube (unteres Fenster,) sieht man das Schlosseremblem, das heute noch in Altenburg bei der Firma Vogel am Gebäude befestigt ist.

Samstag, 9. Mai 2009

Eingemeindung: So berichteten damals die Reutlinger Nachrichten


... über den Beschluss des Reutlinger Stadtparlaments, wann und zu welchen Bedingungen Rommelsbach zu Reutlingen kommen würde. Wichtigste Frage dabei war, ob Rommelsbach zwei Gemeinderatsvertreter ins Weiße Haus nach Reutlingen entsenden dürfe oder nicht. Jeweils ein Mitglied der SPD und der CDU - so lautete der Vorschlag, der schließlich nicht ganz ohne Protest angenommen wurde. Mehr über die Eingemeindung am nächsten Samstag in der Alten Festhalle.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Hermann Beck

Rekordbesuch beim Tagebuch

Seit Bestehen dieses elektronischen Tagebuchs gab es an einem einzigen Tag noch nie so viele Besucher wie gestern: 59 Rommelsbacher und andere Freunde der Geschichte und Geschichten um dieses Dorf clickten sich ein. Der Grund: Die Plakatierung des Bilsdertanzes im Nordraumblatt und in den Geschäften.

Freitag, 8. Mai 2009

Bäckerei Schmid: Gestern und heute...


... wobei dás rechte Foto auch schon wieder ein paar Jahre her ist. Gibt es auch ein paar Aufnahmen vom Inneren der Bäckerei, lieber Thorsten Schmid?
Bildertanz-Foto: Jakob Futter

Straßenbahnfest ....

... das Bild könnte von der Straßenbahneinweihung im Jahre 1928 stammen.

Links ist der alte Laufbrunnen mit der markanten Säule zu erkennen.

Hinter der Straßenbahn ist noch alles unbebaut.
Hier steht heute die "blaue" Stadtteilbibliothek



Foto: Sammlung Jakob Futter

Donnerstag, 7. Mai 2009

BILDERTANZ in Rommelsbach: Zeitzeugen der Eingemeindung...

... trafen sich gestern morgen im Rathaus von Rommelsbach, um die vorläufig letzte Fassung des neu aufbereiteten Eingemeindungsfilms von 1974 zu begutachten. Ergänzt um Statements von heute hatten ihren Spaß: Hans Auer (ehemaliger Bürgermeister von R.), Siegfried Thumm (Bezirksbürgermeister), Theodor Schäfer, Hermann Beck, Andreas Frey, Emil Klatt (ehemalige Gemeinderäte) und stellv. Bezirksbürgermeister Georg Leitenberger, der die Aktion Bildertanz für den Gemeinderat initiiert hatte. Die Veranstaltung ist - wie berichtet - am 16. Mai, Beginn 19.00 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr). Eintritt frei.
Die Volksbank Reutlingen unterstützt mit ihrem Hochleistungsbeamer, Leinwand und Tontechnik, bereitgestellt und aufbereitet durch Markus Bastian, das Gelingen dieser Veranstaltung. Die Volksbank Reutlingen ist Hauptsponsor der Aktion Bildertanz.
Überall in Rommelsbach ist plakatiert. Wenn Sie die Politreklame ausblenden, dann finden Sie die von Hartmut Kittelberger gedruckten und gespendeten Plakate in vielen Geschäften.
(Tipp: Versuchen Sie sich am Ende der Veranstaltung eines der Plakate zu sichern. Als Erinnerung und fürs eigene Rommerlsbacher Kult-Archiv. Preissteigerungen nicht ausgeschlossen)
Ihr Mister Bildertanz Raimund Vollmer

Mittwoch, 6. Mai 2009

Als die Sohlen noch aus Eisen waren....



















.... und die Pferde von Schmied Schlecht beschlagen wurden.
Das Haus wurde 1957 abgebrochen. 1959 ließ Robert Vogel an dieser Stelle ein neues Haus errichten und zog mit seinem Haushaltswarengeschäft von der Tübinger Straße (jetzige Tankstelle Sulz) um. 1967 eröffnete Robert Vogel die Gaststätte "Alte Schmiede". Jetzige "Amore".

Dienstag, 5. Mai 2009

Musterung früher ...


der Rommelsbacher Jahrgang 1938 fuhr im Jahre 1959 mit einem "Rekrutenwagen" zur Musterung nach Reutlingen.

Vorne seitlich am Kutschbock die Rommelsbacher "Schmalzkachel"







hier vor dem Waldheim in Rübgarten. Als Fuhrmann fungierte Eugen Vogel
(stehend vor dem Wagen mit Hut)

Interessant ist auch die Aufschrift am Wagen:
- Adolf entkommen - von Strauss genommen -
(zu dieser Zeit war Franz-Josef Strauss Verteidigungsminister)


Fotos: Willi Raiser

Montag, 4. Mai 2009

1962: Als die Kniebisstraße noch Tübinger Straße hieß...

... kam man noch mit kleiner Walze zurecht!
Beim Kinderfest 1962 standen die Häuser alle noch und waren bewohnt


Fahrer der Walze Alfred Vogel


Fahrer des Hanomag "Kurier" Dieter Vogel
















Kreuzung Egertsstr. / Kniebisstr.
Haus Schäfer (Bäckerei Rapp, jetzige Bäckerei Stauch)












Alle Bilder wurden von der "Alten Schmiede"
(jetzige "Amore") aufgenommen.

Sonntag, 3. Mai 2009

Dreschen in der Scheune


Als es noch keine Mähdrescher gab, mussten die Garben mit der Dreschmaschine in der Scheune zuhause gedroschen werden. Auf dem Bild mit dem Lohn der Arbeit (einem Sack Getreide) Heinz Löffler, daneben Ferdinand Nagel und auf dem Leiternwagen Ludwig Löffler.

Zwei PS vor dem Leiterwagen


Das Bild zeigt Eugen Löffler mit seinen zwei Pferden und einem Leiternwagen in der Metzingerstraße heute Ermstalstraße.

BILDERTANZ in Rommelsbach: Programmhinweise

Gestern und heute war für Ihren Mister Bildertanz Rommelsbacher "Heimattage". Es ging darum, die Filme für den 16. Mai zusammenzustellen, zu bearbeiten und zu ergänzen. So wurden in den Film über das Eingemeindungsfest Aussagen von Hans Auer, Andreas Frey, Siegfried Thumm, Emil Klatt, Theodor Schäfer und Hermann Beck eingebaut. Am Mittwoch trifft sich dieser Kreis im Rathaus, um das Ergebnis zu begutachten. (Hoffentlich gibt's nicht so viele Änderungen, denn der Zeitaufwand für dieses Projekt ist schon jetzt jenseits der Schmerzgrenze) Und dann wurde heute noch ein Quiz fertiggestellt. Wer sich vorbereiten will, der lese in dem Buch über Rommelsbach von 1990.
Zum Filmprogramm gehört natürlich die Straßenbahn mit spektakulären Szenen aus der Willhemstraße in Reutlingen und durch Rommelsbach. Außerdem zeigen wir auf jeden Fall einen Film über ein Kindergartenfest (Andreas Frey). Und ein feucht-fröhlicher Ausflug der Gemeindeverwaltung ist auch dabei. Völlig neu überarbeitet wurde der von Hermann Beck geleitete Film über das Eingemeindungsfest (46 Minuten). Von ihm kommt auch der Film über 150 Jahre Martin-Luther-Lirche aus dem Jahr 1979. Der Film ist also justament auch schon 30 Jahre alt.
Was sonst noch aus der Filmkiste (vor allem aus der von Andreas Frey) gezeigt wird, das erzählen wir hier in den nächsten Tagen.

Rangieren mit der Dreschmaschine


Das Bild zeigt Ferdinand Nagel (auf dem Traktor) und Heinz Löffler beim Rangieren der Dreschmasschine in der Metzingerstraße heute Ermstalstraße.

Die Dreschmaschine kommt nach Rommelsbach




Das Bild zeigt Fredinand Nagel aus Sickenhausen auf der Anreise nach Rommelsbach. Das Getreide wurde auf den Feldern gemäht und zu Garben zusammengebunden. So wurde es in den Scheunen bis zum Dreschen mit der Dreschmaschine eingelagert

Pflanzenschutz früher ...


das Bild zeigt drei Personen beim "Spritzen" von Obstbäumen. Vermutlich war es auch Frühjahr wie jetzt.








Foto: Fam. Martin Neuscheler